Hintergrund / Philosophie

Als Mitglied einer Forschungsexpedition der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) 1996 auf der vulkanischen Insel Satonda in Indonesien ist mir bewusst geworden, dass es wohl noch sehr viele Dörfer und Orte auf der Welt gibt, welche ohne Strom auskommen müssen. Oder wohl in der Regel einen Generator benutzen, oder wie auf der Hauptinsel Sumbawa Kerosin verwenden, um Licht zu erzeugen.


Gleiches galt für ein Berghaus in Davos. Durch die Erfindung der weißen LED ergab sich 2004 die Möglichkeit der netz-unabhängigen Licht- und Medienversorgung. Innerhalb kürzester Zeit hatte die Anlage sich amortisiert. Einhergehend mit der ständigen Optimierung der Anlage entstand die Idee für; "Light for Africa (All)".

- Werner Stark -

Eine Voraussetzung zur Initialisierung eines Wirtschaftsprozesses ist die Bereitstellung von elektrischer Energie. Autarke netz-unabhängige Solarstromanlagen kommen dort zur Anwendung, wo die Anbindung an ein öffentliches Netz von Stromerzeugern aus ökonomischer Sicht zu teuer und/oder ökologisch unsinnig wäre. Durch die Photovoltaik kann elektrische Energie, unabhängig von jeglicher Infrastruktur, Energieträgern und politischen Rahmenbedingungen vor Ort, sofort produziert werden.


Die Technologie der photoelektrischen Stromerzeugung kann mit projektübergreifenden Ideen/ Vorhaben anderer Wissenschafts- und Wirtschaftsbereiche kombiniert werden, um beispielsweise die Versorgung mit Energie und Trinkwasser kleiner entlegener afrikanischer Dörfer nachhaltig sicher zu stellen. Hierbei setzen wir auf die Brückenfunktion zwischen Afrika und Europa. Das Projektteam in der Firma verfügt über kulturelle Kenntnisse, Ortskenntnisse sowie Kenntnisse und Erfahrungen sowohl in der Energiebranche als auch in der Energie- und Verfahrenstechnik. Darüber hinaus gibt es ebenfalls eine über 25-jährige Erfahrung und Know How im IT-Bereich.


Die Firma definiert ihre Aufgabe darin, die für das Vorhaben benötigten Kompetenzen zusammen zu bündeln und zu koordinieren. Die technologischen Komponenten werden unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten entwickelt bzw. ausgelegt, so dass sie vor Ort, durch das von uns auszubildende Personal repariert und gewartet werden können.

Einsatzbereiche Dritte

In der sogenannten “Dritten Welt“, aber auch in Schellenländern wie z.B. Indien oder Indonesien, wird in der Regel Kerosin, Petroleum, Diesel oder auch Erdöl zur Erzeugung von Licht verwendet. Diese petrochemischen Produkte kosten Geld und werden in Zukunft voraussichtlich noch teurer werden. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die Verbrennung dieser fossilen Energieträger CO2 freigesetzt wird, welches mitverantwortlich ist für die Änderung unseres Klimas.


Um eine Elektrifizierung in den Dritte-Welt-Ländern zu unterstützen und eine gleichzeitige Reduzierung von CO2 zu erreichen, setzen wir auf den Einsatz von effizienten stromnetz-unabhängigen Lösungen aus Photovoltaik-Modulen, Batteriespeichern, LED- und/oder CFL-Leuchtmitteln.


Die Investition für eine Elektrifizierung nach westlichem Standard (Stromnetz, Kraftwerke) entfallen komplett.